Über uns

Unsere kleine Familie wohnt in Warin, einer kleinen Stadt im Nordwesten von Mecklenburg-Vorpommern. Warin ist umgeben von vielen Seen und Wäldern und immer mehr Touristen entdecken hier die unberührte Natur. Wir wohnen mitten drin und nicht selten schauen uns morgens Rehe oder Eichhörnchen keine 20 Meter entfernt an. Wunderschön ist es auch, im Frühjahr oder im Herbst von den Kranichschreien geweckt zu werden.

Wir, das sind mein Mann Norbert, unsere Tochter Elisa und ich, Marion. Norberts liebe zu Hunden begann schon im Kindesalter zum Leidwesen seiner Eltern. Zwei mal schleppte er heimlich einen Hund an und versteckte diese im Garten. Beide male wurden die Vierbeiner bald entdeckt und Norbert musste ein neues Zuhause für sie finden. Stattdessen bekam er einen Stoffhund zu Weihnachten, den er dann aber wirklich ziemlich lieb hatte.

Ich durfte leider auch keinen Hund haben. Bei mir wurden die Hausbewohner der Reihe nach immer größer. Angefangen mit Mäusen, einem Hamster und zum Schluss einem Zwerghasen stillten meine Eltern meine Sehnsucht nach einem Tier über die Jahre meiner Kindheit. Die Ferien verbrachte ich bei meinen Großeltern und Waldi. Waldi war ein Dackel und ich konnte wenigstens ein paar Wochen im Jahr einen Hund an der Leine führen. Kaum hatte ich eine eigene Wohnung, zog auch schon mein Kater Joey ein. Ein Hund kam zu dem Zeitpunkt nicht in Frage aber ich war jung und irgendwann würde sich mein Wunsch schon erfüllen.

Als wir uns dann kennen lernten, war ziemlich schnell klar, dass bald ein Hund unser Leben bereichern sollte. Durch Zufall kamen wir zu unserem Schäferhund Ivo, der damals schon ein Jahr alt war. Ivo war ein wunderbarer Hund für „Anfänger“. Er machte es uns sehr leicht mit allem, war sehr leichtführig und einfach nur lieb. Im Nachhinein denke ich, Ivo war tief in seinem Herzen ein Retriever. Er apportierte alles was er fand und legte es uns vor die Füße. Bälle, klitzekleine Holzspäne, Kienäppel und weiß der Fuchs…, er war glücklich, wenn man es warf und er es wiederbringen durfte. Ivo war schon da als Elisa zur Welt kam. Er lag im Garten neben dem Kinderwagen, zog ihren Schlitten im Winter und er freute sich, wenn der Garten voller Kinder war. Ivo gehörte zu Elisas Kindheit, sie war gerade fünf Jahre alt, als wir ihn ganz plötzlich wegen akuten Nierenversagens mit nur sieben Jahren gehen lassen mussten. Ivo war ein so toller Hund und wir denken ganz ganz oft an unser Puschelohr.

Schon bald merkten wir, dass uns ein Hund fehlte. Da der Labrador Retriever schon so lange ein Traum war, erfüllten wir ihn uns mit Sultan und der Schwarze zog Anfang 2002 bei uns ein. Vom Charme dieser Rasse begeistert und vom Labradorvirus infiziert blieb es nicht lange bei einem Lab und Maya hielt zwei Jahre später Einzug. Nachdem nun in den Jahren noch Molly und Suri dazu gekommen sind, haben wir uns entschlossen, dass unser kleines Labbirudel erstmal komplett ist :o) Mehr Körbchen passen einfach nicht mehr in unser Haus und man möchte ja noch „treten“ können…

Aber es ist sooo schön zu beobachten, wie unsere Vier miteinander umgehen und komunizieren. Jeder von ihnen bekommt natürlich auch extra Stunden ganz allein mit uns. Dann wird trainiert oder wir haben einfach nur Spaß.